Finanzierung für Studenten

Als Student ist es in der Regel nicht ganz so einfach kurzfristig an Geld zu kommen. Bei normalen Banken werden die Kreditanträge normalerweise abgesagt. Trotzdem gibt es einige Möglichkeiten auch für Studenten kurzfristig an Finanzierung zu kommen.

Falls Sie einen 2. Antragsteller oder Bürgen im Kreditantrag eintragen können, haben Sie auch gute Chancen einen normalen Kredit zu bekommen.

Im Folgenden werden Ihnen einige Möglichkeiten vorgestellt, bei denen auch Studenten eine gute Chance auf eine Finanzierung haben.

Minikredit

Minikredit

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Pfandkredit

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Schweizer Kredit

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Kreditkarte

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Kredit von Privatpersonen

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Dispokredit

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Ein Studienkredit ist ein Darlehen, das für Studenten konzipiert wurde. Oft sind Studenten nicht in der Lage, das Studium mit eigenen Mitteln zu finanzieren. Aber auch diese Studenten sollen nicht von der Teilhabe am Bildungssystem ausgeschlossen werden.

Für alle Studenten gilt, dass sie die gleichen Bildungschancen haben sollen. Gleiche Bildungsteilhabe ermöglicht ein Leben mit kultureller, politischer und sozialer Teilnahme. Der Studienkredit soll die Kosten für das Studium (Studiengebühren) und den Lebenshaltungskosten decken. Viele Kreditinstitute bieten unterschiedliche Kredite für Studenten an, sodass leicht der Überblick verloren gehen kann.

Warum ein Studienkredit?

Ein Studium ist teuer und die meisten Studenten verfügen nicht über die finanziellen Ressourcen. Nicht nur Studiengebühren fallen an, sondern auch Kosten für Bücher, Studienmaterial oder Studienfahrten. Für einen begehrten Studienplatz muss oft die Heimat verlassen werden. So muss, besonders in Großstädten, mit hohen Mieten gerechnet werden.

Viele Studenten müssen neben dem Studium arbeiten und können sich nicht komplett auf ihr Studium konzentrieren. Darunter leiden oft die Studienleistungen, da die Zeit fehlt, sich auf Klausuren und andere Leistungen vorzubereiten. Mit einem Studienkredit muss nicht gearbeitet werden, sondern das Studium steht an erster Stelle. Nach dem Studium zählt die Abschlussnote, denn jeder Student muss sich mit der Konkurrenz auseinandersetzen. Selbstverständlich stehen die Chancen mit schlechter Abschlussnote schlecht, in einem angesehenen Unternehmen zu arbeiten.

Kein Studienkredit- welche Möglichkeiten gibt es?

Viele Studenten suchen sich finanzielle Unterstützung bei ihren Eltern. Oftmals können diese die Studiengebühren bezahlen und lassen ihre Kinder unentgeltlich zu Hause wohnen. Gesetzlich sind Eltern dazu verpflichtet, ihr Kind während des 1.Ausbildungsweges finanziell zu unterstützen. Diese Pflicht erstreckt sich in den meisten Fällen bis zum Ende der Regelstudienzeit.

Doch nicht immer können Eltern für die Kosten eines Studiums aufkommen. Ist das der Fall, stockt der Staat das Geld der Eltern mit Bafög auf. Bafög setzt sich aus einem zinslosen Darlehensanteil und einem Zuschuss. Nicht jeder Student erhält Bafög, denn das ist vom Gehalt der Eltern abhängig. Für diese Studenten würde sich ein Sofortkredit eignen.

Sofortkredite können aber auch von den Studenten in Betracht gezogen werden, bei denen das Bafög nicht ausreicht. Neben dem klassischen Nebenjob, besteht die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben.

Sofortkredite für Studenten- die Anbieter

Verschiedene Banken bieten unzählige Studienkredite an, sodass vorher ein Vergleich der Anbieter notwendig ist. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine der bekanntesten Anbieter. Diese Studienkredite werden vom Staat subventioniert. Für Studenten bedeutet das, dass sie von günstigen Konditionen profitieren. Als Student kann frei entschieden werden, wie viel Geld benötigt wird. Neben der KfW gibt es andere Anbieter, die ebenfalls günstige Kredite für Studenten entwickelt haben. Dazu zählen: Filialbanken, Sparkassen und Direktbanken. Ausgesuchte Finanzinstitute unterstützen spezielle Studiengänge.

Wie funktioniert ein Studentendarlehen?

Wenn die Entscheidung für ein Studentendarlehen gefallen ist, können folgende Phasen unterschieden werden:

  1. Die Auszahlungsphase: Die erste Phase ist die Auszahlungsphase. Studenten erhalten die Auszahlung ihres Kredits und das erfolgt zumeist monatlich. Die Kreditsumme wird nicht auf einmal ausgezahlt, sondern monatlich immer nur ein festgelegter Betrag. Dieser Betrag wird individuell festgelegt.
  2. Die Karenzphase: Die Karenzphase ist die zweite Phase. Diese Phase beginnt, wenn das Studium beendet ist. Der Student erhält eine Karenzzeit, in der dieser das Geld zurückzahlen muss. Die Dauer der Karenzzeit kann individuell bestimmt werden. Oftmals können Studenten das Geld nicht sofort, nach Beendigung des Studiums, das Geld zurückzahlen. Aber es gilt auch, dass sich ein Student nicht an die Karenzzeit halten muss, kann er es sofort zurückzahlen.
  3. Die Rückzahlungsphase: Die dritte Phase wird als Rückzahlungsphase tituliert. Das geliehene Geld muss zurückgezahlt werden. Die Dauer der Rückzahlung hängt von der Dauer des Studienkredits ab. Auch die Gesamtsumme des Studienkredits am Ende der Laufzeit spielt eine wichtige Rolle. Banken bestimmen in individuellen Gesprächen die Rückzahlungsmodalitäten. Nach der Festlegung wird die monatliche Rate bis zur vollständigen Tilgung gezahlt. Die KfW räumt Studenten einen Zeitraum von 25 Jahren für die Rückzahlung ein. Andere Banken setzen einen kürzeren Zeitraum fest.

Ein Studienkredit kann eine Möglichkeit sein, um das ersehnte Studium aufzunehmen. Dieser Kredit kann die Tür öffnen zu einem besseren Leben. Ein Leben, in dem Menschen gleiche Lebenschancen haben. Gleiche Lebenschancen werden nur durch gleiche Bildungschancen realisiert.

Vor der Kreditaufnahme sollten alle anderen Möglichkeiten ausgeschöpft sein, das Studium zu finanzieren. Sollte es keine Möglichkeit geben, sollte es in Erwägung gezogen werden, sich für einen Studienkredit zu entscheiden. Bei der Fülle an Anbietern sollte ein reflektierter Vergleich vorgenommen werden. Nach diesem Vergleich steht einem Studienkredit nichts mehr im Wege.

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